Ishall

Ishall, die schwarze Stadt.

Ishall stand Jahrhunderte leer, so berichten die Stämme, die durch das Land reisen und sich so weit in den kalten Nordosten vorgewagt haben. Zwischen dem ewigen Eis und Schnee ragt Ishall in den Himmel hinauf. Gebaut aus schwarzem Stein, Stein der Glänzt wenn man in betrachtet. Doch schon oft schauten einige, zu lange, in den Fels.

Seine gewaltigen Mauern umgeben die Stadt, auf das man Stunden gehen muss um sie einmal zu erkunden. Doch von weitem sieht es eigentlich gar nicht nach einem so langen Fußmarsch aus.

Die mittlere Ebene, einige Meter höher wie der äußere Ring schaut auf diesen herab. Auch er ist wieder umgeben von einer gewaltigen schwarzen Mauern. Kein Turm und keine Schießscharte unterbrechen ihn, keine Zinnen stören die perfekte Simetrie. Die Gebäude des inneren Ringes, die zu sehen sind, wenn mal kein Schneetreiben die Stadt umgibt, sind allesamt Fensterlos.

Der Blickfang von Ishall ist jedoch der gewaltige Turm, gut 30 Meter im Durchmesser erstreckt er sich so weit in den Himmel das man sein Ende nur erahnen kann.

Ein Tor findet man….fand man….bisher nicht.

Nun ist Leben in die Stadt gekommen. Schwarz berobte Menschen sind zu sehen. Recken, in schwarzen Rüstungen und mit schwarzen Umhängen wachen über die Stadt. Ein Tor öffnet sich nun in Richtung Norden, zum entfernt gelegenen Hafen. Dort sollen scharze Schiffe ablegen, auf die Inseln in den Norden. Selbstmord, bei der rauhen See. Und ein Tor öffnet sich nach Süden, verbindet die südlich gelegene Stadt Awinladin. Über diese Route ziehen schwarze Karawanen in Richtung der Handelsroute.

Der äußere Ring ist nun für Besucher geöffnet. Es stehen Häuser und Herbergen bereit. Man muss sie sich nur nehmen wenn sie noch leer sind. Aber, warum das alles?

Ishall

Die Ebenen von Agan Butzemann